| AWO gründet Jugendwerk |
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Elterninitiative informierte über ihre Arbeit / Kein Generationenkonflikt Im Rahmen einer Klausurtagung befasste sich die Arbeiterwohlfahrt (AWo) Wenden unter anderem mit den Themen Jugendwerk Wenden, Hausaufgabenbetreuung für Grundschüler und Generationenkonflikt im Alltag. Am ersten Tag informierte Sigrid Wiesel, Vorsitzende der Elterninitiative für krebskranke Kinder Siegen, über ihre Vereinsarbeit. Die Elterninitiative unterstützt in erster Linie die Familien der erkrankten Kinder. Da ein Elternteil meist die Arbeitsstelle aufgibt, um in der schweren
Behandlungsphase beim Kind sein zu können, entstehen der Familie allein
hierdurch immense finanzielle Einbußen. So erhält jede betroffene
Familie eine Unterstützung von 500 Euro. Den langen
Krankenhausaufenthalt möchte man den erkrankten Kindern so angenehm wie
möglich machen. Dazu stellt die Elterninitiative Fernseher, Radios,
Videos,, Bücher und Hörspielcassetten zur Verfügung. Ferner finanziert
die Elterninitiative eine Musiktherapeutin, die je nach Bedarf zwei-
bis dreimal in der Woche mit den kleinen Patienten und
Geschwisterkindern auf der Station 3 der Kinderklinik Siegen musiziert.
Erwähnenswert ist auch das wöchentliche Elterncafe auf der Station, in
dem die Eltern die Möglichkeit haben, sich ungezwungen zu unterhalten.Ferner organisiert der Verein auch kleinere Ausflüge, so beispielsweise in den Vogelpark Eckenhagen oder in diesem Jahr eine Fahrt nach Trier mit Übernachtung in einer Jugendherberge und einem Besuch des Eifelparks. Der Verein wird ausschließlich durch Spendengelder finanziert. Aus diesem Grund werden überall in der Region vielfältige Aktivitäten durchgeführt. Beim Thema Nachhilfe für Grundschüler gibt es auch in Wenden einen immer größer werdenden Bedarf. Hier bietet die AWo Wenden ab August Eltern und Kindern Unterstützung an. Interessierte Eltern können sich beim stellv. AWo-Vorsitzenden, Jochen Sauermann, unter Tel. (02762) 62 93 melden. Ebenfalls im August findet die Gründungsversammlung des AWo-Jugendwerks in Wenden statt. Als Schwerpunkt der sozialen Arbeit sollen die Behindertenwerkstätten in Deuz auf verschiedenste Weise, etwa gemeinsame Freizeiten oder auch durch den Verkauf von Produkten aus den Werkstätten, unterstützt werden. Aber auch die Jugendlichen selbst profitieren vom Jugendwerk. Freizeiten oder ein gefördertes Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland und verschiedenste Fortbildungsangebote sind hier zu nennen. Beim Thema Generationenkonflikt stellten die Anwesenden fest, dass es einen solchen in Wenden nicht gebe. Je nach Interessenlage werde hier etwas künstlich hochgespielt. Nicht zuletzt die Klausurtagung habe gezeigt, dass es ein funktionierendes Miteinander gebe. „Alt und Jung stellen sich gemeinsam den Problemen, versuchen auch gemeinsam Lösungen zu entwickeln", zeigte sich Jochen Sauermann zufrieden mit dem Ergebnis der Klausurtagung. |