AWO Aktiv-Magazin
Das Magazin berichtet beispielsweise aus den Ortsvereinen vor Ort- in der Ausgabe 03/2011 mit einem Interview mit Annemarie Sauermann

AWO aktiv: Frau Sauermann, Sie sind die
Vorsitzende des Jugendwerks im Ortsverein
Wenden. Wann wurde das Jugendwerk gegründet
und wie ist die Idee dazu entstanden?
Annemarie Sauermann: In unserem Ortsverein
haben sich erfreulicherweise
schon immer zahlreiche junge Menschen
engagiert. Jochen Sauermann,
stellvertretender AWO-Vorsitzender in
Wenden, hat dann vor etwa drei Jahren
in Erfahrung gebracht, dass es in
Dortmund ein Bezirksjugendwerk gibt.
Das hat uns motiviert, das Gemeindejugendwerk
Wenden zu gründen.


AWO aktiv:Wie viele Jugendliche und junge Erwachsene
engagieren sich im Jugendwerk?
Sauermann: In unserem Jugendwerk
sind derzeit zehn Mitglieder im Alter
von zehn bis 26 Jahren aktiv. Für uns
ist über das eigene Engagement hinaus
aber auch die Kooperation mit anderen
örtlichen Jugendverbänden und Institutionen
wichtig. Dadurch konnten neue
Angebote entstehen.


AWO aktiv:Können Sie uns ein paar Beispiele nennen?
Sauermann: Gemeinsam mit dem Elternverein
der Biggetal-Grundschule in
Rothemühle haben wir eine Patenschaft
für das St. Elisabeth-Altenheim übernommen.
Durch Spiele und Vorleseaktionen
fördern wir die Begegnung von Alt
und Jung. Seit Anfang 2011 haben wir
den „SuSaS“-Kindertreff mit den Jusos
Wenden im Dorfgemeinschaftshaus
Heid aufgebaut, der regelmäßig von
ca. 15 Kindern im Grundschulalter
besucht wird und ihnen jeden 2. Samstag
im Monat Spiel und Spaß bietet.
Wir organisieren auch Tagesaktionen
wie z.B. einen Besuch im Blindencafé
Siegen oder Fahrten in Freizeitparks.
Außerdem unterstützen Sie ja die Hausaufgabenhilfe,
die vom AWO-Ortsverein Wenden
durchgeführt wird.

AWO aktiv:Wie sieht diese Arbeit
genau aus und
was macht dieses
Projekt so erfolgreich?
Sauermann: Wir unterstützen zur Zeit
Grund- und Realschüler aus Wenden
bei den Hausaufgaben mit kleinen Lerngruppen
in der Biggetal-Grundschule
und im AWO-Büro. Auch eine individuelle
Lernhilfe ist möglich. Unser Team
besteht aus sechs Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern, die sehr flexibel auf den
Bedarf der Schüler reagieren können.

AWO aktiv: Welche Pläne oder vielleicht auch Träume haben
Sie mit dem Jugendwerk für die Zukunft?
Sauermann: Mein großer Wunsch wäre,
dass sich möglichst viele Jugendliche
mit uns gemeinsam engagieren. Wir
könnten dann noch andere Projekte
vorantreiben. Toll fände ich, wenn wir
zum Beispiel in einem Altenheim eine
Wii-Sport-Gruppe auf die Beine stellen
könnten, um mit Senioren gemeinsam
in Bewegung zu kommen. Gerne
würde ich noch einmal eine Fahrt für
Menschen mit Behinderung oder einen
regelmäßigen Treffpunkt für Menschen
mit und ohne Handicap anbieten.

AWO aktiv:Was würden Sie anderen Ortsvereinen empfehlen,
damit auch dort Angebote für jüngere
Menschen und Familien entstehen können?
Sauermann: Das ist natürlich von den örtlichen
Strukturen abhängig. Wir hatten
das Glück, schon einige junge Menschen
im Ortsverein zu haben. Gerade
wenn es kaum jüngere Mitglieder gibt,
würde ich empfehlen, Kooperationen
vor Ort zu suchen. Schulen, AWO-Kitas
oder benachbarte Ortsvereine sind z.B.
geeignete Partner. Auch eine Beteiligung
an Familienfesten oder Ferienspielen
kann sinnvoll sein. Gerne bin ich bereit,
interessierten Ortsvereinen zur Seite zu stehen.

 

Zur Ausgabe des Magazins(03-2011)  hier

 
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